Sommer 2026 am Sallmannsberg: Ein Jahresrückblick

Schön langsam ist der September ins Land gezogen, und die extreme Hitze des Sommers ist angenehmeren Temperaturen gewichen. 

Der Sommer 2026 hat uns gefordert. Extreme Hitze, kaum Niederschlag und Kräuter, die bei über 30 Grad einfach aufgehört haben zu wachsen. Das ist unser Jahresrückblick – nicht beschönigt, sondern so, wie es wirklich war. Und gleichzeitig ein Blick nach vorne: Denn mit Ende August ist die Erntearbeit getan, und bei uns auf dem Hof beginnt eine neue, stille Betriebsamkeit.

Wenn die Hitze die Regeln diktiert

Wer im Jahreskreislauf lebt, weiß: Die Natur setzt die Bedingungen. Wir passen uns an. Aber der Sommer 2026 hat das besonders deutlich gezeigt. Wochen ohne nennenswerten Regen, Temperaturen, die über viele Tage die 30-Grad-Marke überschritten haben, und Kräuter, die in dieser Hitze schlicht pausiert haben.

Das ist Biologie. Viele Kräuter stellen bei anhaltender Hitze ihr Wachstum ein, um sich selbst zu schützen. Sie ziehen Energie in die Wurzeln, reduzieren die Verdunstung, warten ab. Wer das beobachtet, lernt etwas über Geduld und darüber, dass Qualität nicht erzwungen werden kann. Stell dir vor, du sitzt an einem heißen Augustnachmittag auf dem Hof, schaust über die Felder und siehst: Die Pflanzen ruhen. Sie tun genau das Richtige. Und du lernst, dasselbe zu tun.

Weniger Ernte, mehr Bewusstsein

Die Konsequenz aus diesem Sommer ist klar: Wir haben 2026 weniger geerntet als in anderen Jahren. Jetzt heißt es, das Beste daraus zu machen. 

Was nicht sinkt, ist die Qualität. Was geerntet wurde, wurde zum richtigen Zeitpunkt geerntet, von Hand und mit viel Liebe und Sorgfalt verarbeitet. Kleinere Mengen bedeuten bei uns nicht weniger Sorgfalt, sondern dieselbe Aufmerksamkeit auf weniger Fläche.

Was jetzt beginnt: Herbstvorbereitung und neue Teemischungen

Mit Ende August ist die Erntearbeit auf den Feldern getan. Die Pflanzen dürfen sich nun erholen und für den kommenden Winter stärken. Und bei uns auf dem Hof verlagert sich die Arbeit nach drinnen.

Hier sind die Dinge, die uns jetzt beschäftigen:

- Lagerung und Weiterverarbeitung unserer Ernte: Die geernteten Kräuter wurden schonend getrocknet und sorgfältig gelagert, damit ihre Aromen und Wirkstoffe erhalten bleiben. 
- Neue Teemischungen testen: Die Teesaison steht kurz bevor, und wir verfeinern gerade neue Mischungen. Manche Rezepturen brauchen mehrere Anläufe, bis sie wirklich stimmen. Das ist uns wichtig.
- Sorten neu bewerten: Nach einem herausfordernden Sommer schauen wir genau hin, welche Kräuter die Hitze gut überstanden haben und welche Sorten wir künftig noch gezielter pflegen wollen.
- Rezepte und Anwendungsideen entwickeln: Parallel entstehen Ideen für die Herbst- und Wintersaison. Wärmende Teemischungen für Körper, Geist und Seele, die in den kommenden Monaten genau das richtige Begleitung sein können.
- Vorbereitungen für den Hofladen und Online-Shop: Was verfügbar ist und was nicht, wird ehrlich kommuniziert. So weißt du immer, was dich erwartet.

Fazit: Ein Jahr, das lehrt

Jetzt freuen wir uns auf den Herbst und die kommende Teesaison und auf alles, was in den nächsten Wochen in unserer Manufaktur entsteht. Wenn du dabei sein möchtest, schau in unserem Online-Shop vorbei oder folge uns, um als Erste zu erfahren, welche neuen Teemischungen vom Sallmannsberg bald bereitstehen. Wir freuen uns auf dich.


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